Wirtschaftliche und ökologische Perspektiven
„Die Konsum- und Wohlstandsunterschiede zwischen den reichen und den armen Ländern und Menschen dieser Welt müssen abgetragen werden. Diese Unterschiede sind es vor allem, die Konflikte und Spannungen, Hass und blinden Terror hervorrufen. Eine Allianz gegen den Terror wird nur erfolgreich sein, wenn sie aufbaut auf einer überzeugenden Allianz gegen Armut und Hunger, gegen Arbeitslosigkeit und Diskriminierung." (Klaus Töpfer) Darüberhinaus ist ein ökologisches Umdenken weltweit vonnöten, um permantente Kriege um Ressourcen und die Klimakatastrophe zu verhindern.
Wirtschaftliche Perspektiven
Neben Krediten, Exporteinnahmen und Entwicklungshilfe sind die Direktinvestitionen zu einer immer wichtigeren Finanzierungsquelle für Entwicklungsländer geworden.
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet „anhaltend“, „lange nachwirkend“ und „dauernd“ mit dem Ziel „weiter zu wirken.
Ernährungssouverenität
Ernährungssouveränität ist eine der zentralen Forderungen der globalen KleinbäuerInnen- und Landlosenbewegung, die für das Recht auf Selbsternährung kämpfen, was mehr bedeutet als Ernährungssicherheit und viel mehr auf Selbstbestimmung und Autonomie zielt.
Global Marschall Plan
1990 veröffentlichte der US-amerikanische Politiker, Unternehmer und Umweltschützer Al Gore in seinem Buch „Wege zum Gleichgewicht – Ein Marshall Plan für die Erde" die Idee eines „Global Marshall Plans".
Mikrokredite
Mikrokredite sind Kleinstkredite von einem Euro bis unter 1.000 Euro, die an Kleingewerbebetreibende, meist in Entwicklungsländern vergeben werden.
Entschuldung
Der weltweite Schuldenberg beträgt mittlerweile das Vierfache des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, das heißt aller in Geld gemessenen Einkommen und Gewinne.
Ökologische Perspektiven
Um dem permanenten Krieg um Ressourcen Einhalt zu gebieten, ist es in erster Linie notwendig, sich aus der Versklavung der Abhängigkeit von fossilen EnergieträgerInnen zu befreien.
Erneuerbare und umweltfreundliche Energieträger
Die fossilen Energieträger - Erdöl, Erdgas und Kohle - decken derzeit noch den größten Teil des Weltenergiebedarfs. Ihre Verfügbarkeit ist jedoch begrenzt.
Senkung des Energieverbrauchs
Laut Berechnungen wird sich der weltweite Energieverbrauch bis 2030 verdoppeln, falls die Verbrauchstrends von heute anhalten.
Sinnvolle Energienutzung
Der weltweit steigende Energieverbrauch, die Belastung der Umwelt, usw. machen ein Umdenken in Puncto Energienutzung absolut nötig.