Nicht-staatliche Akteure
Unter nicht-staatlichen Akteuren verstehen wir sowohl bewaffnete als auch nicht bewaffnete Gruppen und Verbände. Gemeinsam ist Ihnen, dass sie nicht Teil des staatlischen Gewaltmonopols sind und deshalb weitgehend unabhängiger agieren können. In manchen Fällen sind aber auch sie politisch und ökonomisch vom Krieg abhängig oder profitieren davon. Die Trennung zwischen Opfer- und Tätergruppen ist gerade in diesem Kontext schwer oder unmöglich zu ziehen.
Bewaffnete Akteure
Piraten
Sind Totenkopfflaggen, Säbelrasseln und Kanonen alles Legenden aus längst vergessener Zeit?
Wiki: Milizen
Milizen sind paramilitärische Verbände, die sich ohne offizielle Autorisierung einer Kriegspartei am Kriegsgeschehen beteiligen.
Warlords
Warlords werden Akteure genannt, die unmittelbar vom Krieg profitieren. Da Krieg für viele von ihnen eine existenzielle Lebensgrundlage darstellt, besteht in der Regel auch kein Interesse daran, diesem ein Ende zu setzen
Terroristen
Eine Frage, die sich jede/r ZeugIn und jedes Opfer eines terroristischen Aktes stellt, ist: Wer sind diese Personen, die hinter solchen Gräueltaten stehen?
Guerilla
Der spanische Begriff guerrilla ist die Verkleinerungsform von guerra ("Krieg") und bedeutet daher "kleiner Krieg".
Paramilitär
Die Bezeichnung "Paramilitär" leitet sich aus zwei Wörtern ab: Das griechische "para" bedeutet "neben" und das lateinische "miles" steht für "Kämpfer" oder "Soldat".
Zivilgesellschaft
Der Begriff "Zivilgesellschaft" bezeichnet zum einen den Bereich innerhalb einer Gesellschaft, der zwischen staatlicher, wirtschaftlicher und privater Sphäre entstanden ist, zum anderen eine Entwicklung von Gesellschaften, die mit Demokratisierung umschrieben werden kann.
Solidaritätsprojekte
Solidarität bedeutet Verbundenheit und Gemeinschaftsgefühl.
Friedensbewegung
Als PazifistInnen gelten Menschen, die Gewalt als Mittel der Politik und damit auch bewaffnete Streitkräfte strikt ablehnen.
Internetplattformen
Interview mit Klaus Werner
Frauenprojekte
Frauenempowerment als Methode der Veränderung der gesellschaftlichtspolitischen Situation von Frauen in El Salvador.
Kulturprojekte
Wut und Trauer über die Situation in einem zerrütteten Land führen in manchen Fällen auch zu positiver Schaffenskraft.
Versöhnungsprojekte
Der Hauptansatz der Versöhnungsarbeit liegt in der Förderung von persönlichem Kontakt zwischen zwei oder mehreren Konfliktparteien als Weg, um Spannungen abzubauen.
Friedensgemeinden
Eine Friedensgemeinde ist ein Dorf oder einen Ort im Kriegsgebiet, dessen Bevölkerung deklariert, mit keinem der bewaffneten Akteure zu kollaborieren und sich weder direkt noch indirekt in den Konflikt einzumischen.
Internationale NGOs
Organisationen
Der Begriff NGO bedeutet Nongovernmental Organization, also Nicht-Regierungsorganisation.
Zivile Friedensdienste
Unter "Zivilen Friedensdiensten" (ZFD) versteht man einen staatlich geförderten, freiwilligen Einsatz von Personen jeglichen Alters, die für einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten im In- und Ausland ausgebildet werden und diese Aufgabe für eine bestimmte Zeit ausüben.
NGOs und Spenden
Für viele Organisationen sind Spenden sehr wichtig. Sie bestreiten damit ihre Ausgaben oder unterstützen Programme und Projekte.
NGOs und Sicherheit
Internationale und nationale NGOs sind weltweit zunehmend Opfer von gewalttätigen Übergriffen in Krisen- und Kriegsgebieten. Der Schutzmantel der Neutralität ist dünn und löchrig geworden.
Entwicklungszusammenarbeit
Keine Veränderung der Geschichte in Sicht – oder doch? Der politische Rahmen von Veränderungsprozessen in der Entwicklungszusammenarbeit ist nicht unproblematisch. Beobachtungen einer mitunter unheilvollen Allianz.